Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass Kinder im Kindergarten ohne Probleme zusätzliche Sprachen lernen können. In diesem Alter befindet sich das kindliche Gehirn in einer Entwicklungsphase. Kinder sollen laufend geistige Anregungen bekommen, ansonsten bleiben sie weit hinter ihren tatsächlichen Möglichkeiten zurück.

 

Im Kindergartenalter lassen sich verschiedenste Fähigkeiten leicht aneignen – man spricht von einem „Fenster der Gelegenheit“. Das Entwicklungsfenster für Sprache beispielsweise schließt sich nach heutigem Wissen zwischen dem 3. und 8. Lebensjahr. Hat sich das Fenster geschlossen, ist das Sprachzentrum fertig entwickelt – egal, wie sehr oder wenig es gefördert wurde; die Basis ist somit geschaffen und kaum mehr veränderbar.
Darüber hinaus sind viele Wissenschaftler davon überzeugt, dass der Frühbeginn mit Sprachen positive Effekte für die gesamte geistige Entwicklung der Kinder bringt.

Bereits im Vorschulalter werden 50 Prozent der Nervenzellen des Gehirns miteinander verbunden – ein Fundament, auf dem alles zukünftige Lernen, Aneignen und Erfassen aufbaut. Milliarden von Nervenzellen warten nur darauf, miteinander verbunden zu werden.

Kinder lernen ab der ersten Minute ihres Lebens. Sie sind darauf trainiert und machen nichts anderes. Aus diesem Grund fällt es Kindern in dem Alter auch so leicht, eine neue Sprache zu erlernen.

 

 

 

Was lernen die Kinder?
Verschiedene Themen werden behandelt, wobei wir uns auf die Bereiche konzentrieren, die für Kinder in diesem Alter interessant sind, z.B. Familie, Farben, Tiere, Wetter, Fahrzeuge, Zahlen, Jahreszeiten, der menschliche Körper und vieles mehr. Um die Inhalte zu festigen, werden sie immer wieder auf unterschiedlicher Weise wiederholt.